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Evo Drinks – Championships Fredericia mit Jannik Schaufler

Evo Drinks – Championships Fredericia mit Jannik Schaufler

ETU Nordic Championships Fredericia

Das erste Mal verschlug es mich ins idyllische Dänemark. Und selbstverständlich hatte auch diese Reise einen sportlichen Hintergrund: Im Rahmen der ETU Nordic Championships gab es auch für Athleten, die nicht aus Dänemark, Norwegen oder Schweden kamen die Chance, sich Punkt für das ITU Ranking zu erkämpfen.

Untergebracht waren wir in einer süßen kleinen Airbnb Wohnung direkt am Meer. Am Freitag besichtigten wir dann noch die Strecken und ließen das Briefing über uns ergehen. Es versprach ein schnelles Rennen zu werden.

Nachdem Pizza und Pasta vollends verdaut waren machten wir uns nach einem gemütlichen Auftaktläufchen gegen 14 Uhr auf in Richtung Wettkampfstrecken.

Beim Start handelte es sich um einen Wasserstart. Zu meiner Überraschung erwischte ich trotz hoher Startnummer noch eine sehr gute Position. Erwähnenswert ist hierbei auch die Fairness, die von den Athleten an den Tag gelegt wurde. Aus dem Deutschlandcup bin ich es gewohnt, dass beim Vorstartprozedere gerne mal der ein oder andere aus der Reihe tanzt und so das ganze unnötig in die Länge gezogen wird.

Summa summarum stieg ich an Position sechs gelegen mit einem Rückstand von gut zehn Sekunden aus dem Wasser und fand mich direkt in der ersten Gruppe wieder. Jene lief mal mehr, mal weniger gut. Trotzdem empfand ich das Radfahren als recht hart, da ich mich zum einen gut an der Führung beteiligte, zum anderen macht uns die Gruppe von Hinten auch ordentlich Dampf unter dem Hintern.

„Go in the lead or I’ll push you off the bike“ bekam ich als jüngster Starter des Feldes unter anderem zu hören. Naja, das Radfahren in der Elite ist wohl doch eine Spur härter…

Mit einem Vorsprung von 11 Sekunden vor der zweiten Gruppe wechselten wir dann in die Laufschuhe. Nach einem perfekten Wechsel war ich zunächst in der Lage, das Tempo von vorne zu bestimmen. Schnell fand ich mich in einer Dreiergruppe mit den anderen späteren Podiumsplatzierten wieder.

Nach einer Runde noch geführt, attackierte dann unser Olympionike Andreas Schilling, der ab dato konstant etwa 50-100 Meter vor uns lief. Die letzte Runde mit Emil Deleuran glich dann eher einem Tempowechsellauf. Nach mehreren Spielchen musste ich mich im Endspurt leider noch geschlagen geben. Taktisch habe ich das mit meinem Trainerteam bereits analysiert… Fazit: Ich bin noch jung 😉

So lief ich als Dritter über die Ziellinie und darf mich nun über meine ersten Punkte im ITU Ranking freuen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, hier ein Rennen zu bestreiten. Sehr schöne und schnelle Strecken sowie äußerst freundliche Helfer trugen ihren Teil dazu bei – Ein schöner Trip gen Norden!

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