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Evo Drinks – Snowboarder Christian Hupfauer im Interview

Evo Drinks – Snowboarder Christian Hupfauer im Interview

Stilfser Joch
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Über Entbehrungen und hartes Training bis hin zur Zielerreichung

Im Gespräch mit Christian Hupfauer – Profisnowboarder

  • Du bist seit 16 Jahren auf dem Board unterwegs und 2013 hast du den Sprung in die Nationalmannschaft des Snowboardverbandes geschafft. Welche Anstrengungen und auch Entbehrungen musstest du dafür aufbringen?

Zu Beginn der Snowboard-Karriere, insbesondere zur Internatszeit, musste ich auf einige Sachen verzichten. Beispielsweise musste ich das Fußballspielen bei meinem Heimatverein TV Feldkirchen aufgeben und konnte nicht mehr regelmäßig beim Training und an Spielen teilnehmen. Ebenso kamen von nun an meine Freunde etwas kürzer, da mein Internat ca. 2 Stunden von meiner Heimat entfernt war und ich nicht jedes Wochenende heimfahren konnte.

  • In dem gleichen Jahr wurdest du auch erfolgreich bei der Bundespolizeisportschule in Bad Endorf angenommen. Wie sieht dein Alltag bei der Bundespolizeisportschule aus und welchen Ablauf hat dein Training in dieser Zeit?

Bei der Bundespolizeisportschule Bad Endorf durchlaufe ich eine Duale-Karriere. Das bedeutet, dass ich eine Ausbildung im Mittleren Dienst zum Bundespolizeimeister absolviere und nebenbei meinen Sport ausüben kann. Ich habe also in den Sommermonaten Aus- und Fortbildungen in Bad Endorf und in den Wintermonaten werde ich freigestellt, um mich voll und ganz auf den Sport zu konzentrieren. Zudem habe ich in Bad Endorf die besten Möglichkeiten mich auf die Wintersaison vorzubereiten. Ohne diese herausragende Unterstützung der Bundespolizei wäre mein Sport wirklich kaum möglich.

FIS Snowboard World Cup - Bad Gastein AUT
FIS Snowboard World Cup – Bad Gastein AUT
  • Dein Steckenpferd ist der Parallelslalom und der Parallelriesenslalom. Was können wir uns unter diesen Disziplinen vorstellen?

Beim Parallelslalom sind die Kurse etwas kürzer und die Tore enger gesetzt, somit muss man sich schneller bewegen als beim Parallelriesenslalom. Jedoch ist die Geschwindigkeit beim Riesenslalom um ein gutes Stück höher, was diese Disziplin etwas gefährlicher macht.
Bei uns werden zudem alle Rennen im Parallelformat durchgeführt, so fahren immer zwei Athleten im direkten Vergleich gegeneinander  und der Schnellere zieht in die nächste Runde ein.

  • Deine Saison beginnt Anfang November. Wie sieht deine Vorbereitung so kurz vor dem Start aus what does viagra do for a man und wie fühlst du dich?

Allgemein haben meine Vorbereitungen schon Anfang April angefangen mit Ausdauersportarten wie Laufen und Mountainbike. Zudem kommen Kraft- und Koordinationseinheiten dazu. Die ersten Trainingseinheiten wurden Ende August im Schweizerischen Zermatt absolviert. Von nun an überwiegt das Training auf Schnee und es werden nahezu alle Gletschergebiete in den Alpen besucht. Sobald Schnee in der Heimat fällt, wird in den nahe liegenden Skigebieten trainiert. Am Anfang war die Vorbereitung noch sehr hart und anstrengend, aber mittlerweile komme ich besser zurecht und ich fühle mich jetzt schon fit für die komplette Saison.

  • Du hast bereits einige Erfolge eingefahren. Unter anderem bist du im Jahr 2015 3. Platzierter bei den Deutschen Meisterschaften im Parallelslalom geworden. Welches Ziel hast du dir für die kommende Saison vorgenommen?

Dieses Jahr ist ein ganz besonderes Jahr, denn es stehen die Weltmeisterschaften im Spanischen Sierra Nevada an. Mein Ziel ist es natürlich, dass ich die Qualifikation dafür schaffe und bei den Weltmeisterschaften ein gutes Ergebnis erreiche.
Danke für das Interview und wir freuen uns in der Zukunft noch viel von dir zu hören.

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